Die Geschichte"Der Mayonnaiseneimer" von Thomas Lührsen

Markenzeichen




Diese Geschichte ist von mir als erste geschrieben worden.










Kritik

Ich bin für jede Art von Kritik offen und dankbar.
Also keine falsche Scham und immer raus damit.Danke!!

Mein anderes Projekt

Kostenlos Spielzeug reparieren!!!!

DER MAYONNAISENEIMER (Leseprobe)

Eingebettete Frames definieren

Es sind keine Bilder oder Absätze eingefügt.

Nun ja ,auch ich habe als Jugendlicher sehr viel Blödsinn gemacht und damit es nicht in Vergessenheit gerät werde ich mal versuchen es aufzuschreiben. Es ergab sich eines Nachmittags in den Sommerferien eine Elternfreie Zone. Mein bester Freund der genau gegenüber auf der anderen Straßenseite wohnte hatte genau wie ich nur Blödsinn im Schädel wie das der Zufall so will. Er hieß Tom. Wir Zwei sind nun also in den Garten meiner Eltern und haben dort im Acker zwischen den Kartoffeln und Karotten ein Loch gebuddelt!! Ja, für uns damals ein Riesiges Loch .Es war ungefähr 1m tief und 60cm im Durchmesser. Nun endlich konnten wir unsere Idee in die Tat umsetzen. Schon lange spukte sie in unseren kleinen Köpfen herum und sah Folgendermaßen aus. Man nehme ein Behälter, macht dort etwas explosives rein und vergräbt dann alles. Das Ganze wird dann irgendwie gezündet ,macht "Bum" und Tom und ich freuen sich. Soweit zur Theorie   Ende Seite 1

Die Praxis sah aber etwas anders aus denn der Behälter den wir weggestellt hatten ist leider durch eine Aufräumaktion meiner Eltern dem Sperrmüll zum Opfer gefallen. Als Ersatz hat Tom einen alten Mayonnaiseeimer. Er hatte ihn im Keller seiner Eltern gefunden. Der Eimer war aus Metall und hatte diesen Verschluss wie es Sie Heute noch an Grossen Farbdosen gibt. Oder auch an Marmeladeneimern für Großküchen. Die Aufschrift war schon sehr verblichen und das Metall schon angerostet. Der Zahn der Zeit hatte seine Spuren hinterlassen. Trotzdem konnten wir noch erkennen das es sich um einen 12-Liter Eimer handelt. 1972 war auch noch zu erkennen . Voller Freude dachte ich, was für ein Fund genau das was wir gesucht hatten. Jetzt konnte das basteln losgehen. Entweder selbstgemachtes Schwarzpulver oder aus aufbewahrten Silvesterknallern das Schwarzpulver in den Mayonnaiseneimer und Deckel drauf. Zu zweit legten wir die große Schelle des Eimers um den Deckel und schlossen die Verriegelung. Unser Knaller war fertig. Leider hatten wir im eifer des Bastelns etwas vergessen. Wie sollten wir nur die Ladung zum Zünden bringen? Die Lösung lag nah. Ein kleines Loch in den Deckel für eine Zündschnur und fertig war das Prachtstück. Auf zum Acker. Den Eimer mit samt Inhalt deponierten wir nun in dem Loch und füllten dieses soweit mit Erde das nur noch das Stück Deckel mit der Zündschnur zu sehen war.    Ende Seite 2

Die Spannung war kaum auszuhalten doch ein kleines Problem hatten wir noch zu bewältigen, wer macht die Zündschnur an. Die Zündschnur war natürlich auch erbastelt. Also aus mehreren kurzen Stücken zu einem etwas größerem "kleinen" Stücken verknotet .Die Gesamtlänge war circa 30cm und sah sehr zerfranst aus. In diesem Moment fragte mich Tom :"Weist Du eigentlich das Pfurze brennen?" "Du spinnst doch", erwiderte ich "sag mal lieber wie wir die Zündschur an kriegen, ohne das einer von uns mit in die Luft fliegt? Er holte ein Feuerzeug aus seiner Hosetasche machte es an und hielt es an die Zündschnur. Es qualmte und zischte ,Tom sagte :"Sooo, schon erledigt und jetzt laaaaaauuuufffff!!" und rannte weg, ich auch. Während ich lief konnte ich mir das Grinsen nicht verkneifen. Hatte aber auch ein sehr mulmiges Gefühl dabei weil ich nicht wusste was jetzt gleich wohl passieren würde. Wir rannten also zum Fahrradschuppen meiner Eltern der direkt an der Garage grenzte und guckten durch einen Spalt der Holztür direkt auf den Eimer im Acker. Nach unserer Meinung müsste dieser mit einem lauten Knall den Deckel Richtung Himmel schießen. Die Zeit bis zu knall musste jetzt jeden Moment abgelaufen sein, es qualmte immer noch und Tom sagte: "halt Dir bloß die Ohren zu!" Ich war total aufgeregt und die Zeit wurde immer länger und länger. Jetzt müsste es soweit sein doch es war kein Qualm mehr zu sehen. Kein Qualm mehr, kein Bum und auch keine Zeit mehr, denn meine Eltern würden in der nächsten halben Stunde von der Arbeit kommen.    Ende Seite 3

Somit war die Sache für Heute leider erledigt und mussten die "Testserie", wie wir es nun nannten auf den nächsten Tag verschieben. Am nächsten Tag trafen wir uns bei Tom im Fahrradschuppen und überlegten warum der Eimer nicht explodiert ist. Entweder ist die Zündschnur ausgegangen oder es war zuviel Sand auf dem Deckel oder oder oder wir hatten keine Idee woran es gelegen haben könnte. Als meine Eltern dann endlich zur Arbeit fuhren konnten wir das Testobjekt optisch einer Fehlerdiagnose unterziehen indem wir auf den Acker meiner Eltern gingen .Das Testobjekt wurde von uns ausgebuddelt und in Augenschein genommen. Ich holte mein Kettcar aus der Garage und benutzte es als Transportmittel für unseren Mayonnaiseneimer mit dem wir dann in Tom seinen Fahrradschuppen fuhren. Die Zündschnur war schuld, einigten wir uns und überlegten uns die Zündung doch lieber elektrisch zu machen. Dies erschien mir als selbsternannter Elektroniker`` am einfachsten zu sein. Denn an meinem Kettcar hatte ich ja schon ein Dynamo für Licht und die Hupe angebaut mit denen man bestimmt was Zündungstechnisches machen könnte. Meine Idee war super einfach. Als Zünder nahm ich eine Fahrradglühbirne. Mit einem Hammer zerschlugen wir den Glaskolben so das der Glühfaden offen lag. Die Glühbirne hatte wir vorher in eine Fassung gedreht. Diese Fassung mit Glühfaden wollten wir dann, wenn es soweit ist, in den Eimer kurz übers Schwarzpulver hängen. Der Glühfaden soll nun das Schwarzpulver zünden sobald dieser mit Spannung versorgt wird.    Ende Seite 4

An die Fassung schraubten wir ein etwas längeres Kabel zu Spannungsversorgung. Als ich damit fertig war sagte ich zu Tom: "Pass auf .....,ich halte die Kabel an den Plus und Minuspol vom Dynamo und Du trittst in die Pedalen um Strom zu erzeugen." Tom ging murmelnd vom Fahrradschuppen durch eine Verbindungstür in die angrenzende Garage , fragte mich irgendwas ,was ich nicht verstand. Nach einer Weile kam er mit vier Holzklötzen wieder zurück. "Hier, die nehmen wir zum aufbocken, dann brauchen wir das Kettcar nicht hochhalten und ich kann mich beim treten sogar hinsetzen." meinte er und fing gleich an das Kettcar aufzubocken. Dann setzte er sich drauf und steckte sich eine Zigarette an. Tom saß nun auf meinem Kettcar und ich machte den Dynamo an den Hinterreifen. "So Kollege Schweißfuß" meinte ich zu meinem Kumpel: "Dann pett mal los" , und Tom legte los als wenn er nicht mehr alle Tassen im Schrank hätte. Ich guckte erst ihn grinsend an und anschließend die Fassung mit dem "Elektro-Zünder" .Ich habe den einen Draht des Kabels mit einer Krokodilklemme an den Rahmen vom Kettcar festgeklemmt und wollte den andere Draht an die Schraube unter am Dynamo halten. Wobei der Rahmen Minuspol und die Schraube am Dynamo Pluspol ist. Im gleichen Moment als ich den Draht an die Schraube gehalten habe , kriegte ich so kräftig eine gefeuert ( Elektrischen Schlag )das ich quer durch den Schuppen geflogen bin.    Ende Seite 5

Tom bremste und fragte: "Was hast Du denn für ein Problem?" Und ich so: "Man war da vielleicht Power drauf. Ich glaubt das langt zum zünden!" Ich pellte mich aus den Fahrrädern in den ich gelandet war und humpelte zu Tom rüber. Durch den Stromschlag bin ich nämlich rückwärts in die Fahrräder geflogen die da in der Ecke standen. Mein Vater sagte immer "Ein Indianer kennt kein Schmerz". Aber nur wenn man sich ein wenig weh getan hat. So war es auch hier. Daraufhin packten wir alles zusammen und gingen damit in den Garten meiner Eltern, die noch 5 Stunden arbeiten mussten. Super. Tom bereitete das Loch vor und ich ging in unseren Keller Kabel besorgen ,was sich als Problem darstellte. Denn welcher Haushalt hat ca.30m Kabel um einen Zünder ,ääähhm eine Glühbirne anzuschließen? Wahrscheinlich keiner, auf jeden Fall in unserem Keller war kein Kabel. Nachdenklich ging ich die Kellertreppe hoch ,in Richtung Wohnzimmer. Als ich nun durch die Terrassentür im Wohnzimmer zu Tom in den Garten gehen wollte, sah ich im Augenwinkel einen der Lautsprecher meines Vaters Stereoanlage.    Ende Seite6

Die Anlage hatte damals schon vier Stück davon, und da das Wohnzimmer auch nicht gerade klein war ,kam mir eine tolle Idee. Nach kurzem überlegen hatte ich auch schon das Lautsprecherkabel von allen vier Lautsprechern in der Hand und ging wieder in den Keller um das Kabel dort mit Lüsterklemmen zu verbinden bzw. ein langes Kabel für den Zünder herzustellen. Einfach gesagt ,Kabel verlängern. Mit dem fertigen Zündkabel ging ich stolz zu Tom in den Garten, also aufs Testgelände und erzählte Ihm das dass Kabel nun so lang sei das es sogar in die Steckdose im Wohnzimmer passen würde, gleich neben der Terrassentür. Tom sagte: "Oh, gut! Wenn das mit dem Dynamo nicht geht können wir das ja mal mit der Steckdose ausprobieren." Jetzt hatten wir sogar einen Ersatzplan und waren auch sehr froh darüber, denn die Ferien sind noch sooo lang und können ganz schön langweilig werden.    Ende Seite 7

Ganz besonders wenn man kein Plan hat. Ich schloss nun also das Lautsprecherkabel an das Kabel der Fassung an. Nun legte ich die Glühbirne Vorsichtig ins Schwarzpulver in den Mayonnaiseneimer, der mittlerweile von meinem Freund schon fertig eingebuddelt war. Weil das Loch der Zündschur zu klein war und wir keinen Bohrer hatten konnte ich das Kabel nicht so in den Eimer einbringen wie wir es eigentlich geplant hatten. Das Kabel passte nämlich nicht durch das Loch der Zündschnur. Also gingen wir einfach davon aus das es dann wohl ausreichend wäre wenn wir den Deckel nur oben drauf legen würden. Zum Schluss beschwerten wir den Deckel noch mit einem großen Stein, der in Wirklichkeit eine Gehwegplatte war. Damit war die Seite des Kabel fertig und konnten uns nun das andere Ende vornehmen. Das andere Ende des Kabels drösselte ich erst mal auseinander. Nun hatte ich zwei Adern und klemmte sie dies mal an die Kabel der Vorderlampe meines Kettcars. Nicht so wie beim ersten mal. Das tat nämlich ganz schön weh. Da hätte ich ja auch schon eher drauf kommen können. Und das als Elektrofutzi. Wie peinlich. Wir bockten das Kettcar auf und freuten uns schon auf den großen Knall.    Ende Seite 8

"Los jetzt" sagte ich "schwing dich aufs Kettcar, bevor es zu Spät ist und meine Eltern wieder von der Arbeit nach Hause kommen." Tom setzte sich auf die Zündeinheit, also das Kettcar und zählte los: "drei ,zwei, eins und Los!" Bei Los fing er an zu treten und ich guckte gespannt auf den Acker meiner Eltern, aber ...... nichts. Ich stoppte dann meinen Kumpel bevor er noch platzt, denn einen hochroten Kopf hatte er schon. Nachdem Tom erfolgreich gestoppt war kontrollierte ich nochmals die Kabelanschlüsse. Und siehe da, alles richtig angeschlossen. Ich hatte nur in meiner Aufregung vergessen die Vorderlampe einzuschalten wo doch nun unser Zünder angeschlossen war. Ich habe Tom natürlich nicht erzählt das ich einen Fehler gemacht hatte sondern das sich die Schraube vom Dynamo gelöst hatte. Ich bin doch schließlich Elektrofachkraft. Jetzt tauschten wir die Rollen also ich auf dem Zündgerät zum treten und Tom in Deckung hinter der Tür. Ich rief ganz laut:"Deeckuuunng"und trat in die Pedalen.Als ich so richtig loslegen wollte kam Tom schon hinter der Tür hervor und sagte enttäuscht: "Fertig, das war`s schon, hat nur kurz gequalmt." So ein Mist dachte ich bei mir und fragte mein Freund was wir denn nun machen wollen. Da uns nichts anderes übrig blieb haben wir den Eimer wieder ausgebuddelt und das Loch wieder zugemacht.    Ende Seite 9

Da uns nichts tolles einfiel sind wir mit unserem ganzen Kram wieder nach Tom in den Fahrradschuppen gefahren und waren erst einmal beleidigt. Was für eine Niederlage. Mein Freund meinte er gehe mal eben rein und holt was zu trinken. Als er nach 10min wieder zurück kam tat er ganz Geheimnisvoll. Er schloss hinter sich die Tür vom Schuppen zu und holte zwei Flaschen Bier hervor .Wir guckten uns an und grinsten über alle Backen. Ich wusste auch gar nicht was ich sonst hätte machen sollen. Ich hatte noch nie Bier getrunken und wollte ihm gegenüber nicht dumm dastehen. "Pflop, Plopp" schon waren die Flaschen auf und Tom sagte :"Prost!!!!!..... ...." ich erwiderte mit einem leisen :"Na denn!" Wir schlugen die Flasche an einander und nahmen einen kräftigen Schluck. Mir spritzte der Schaum durchs ganze Gesicht und Tom hat sich verschluckt. Das war vielleicht cool. Wir trockneten unsere Gesichter und fühlten uns schon fast erwachsen. Nach einer guten halben Stunde Blödsinn labern sagte Tom auf einmal :"Hörmal .....ich glaub es gibt ein Gewitter" bückt sich im gleichen Moment und hält sich ein brennendes Feuerzeug am Hinter. Er lässt volle Pulle einen fahren. Das gab eine total lange Stichflamme aus seiner Hose. Tom kam wieder hoch und sagte ganz trocken :"Blitzen tut`s ja schon".    Ende Seite 10

Wir haben uns vor lachen fast in die Hosen gemacht. "So etwas hab ich ja noch nie gesehen, wie hast du das denn gemacht?" stammelte ich unter lachen. "Geht ganz einfach ,Du darfst nur keine weite Hose anhaben sonst kann es passieren das dir dein Arschloch explodiert". Und wieder lachten wir uns total kaputt. Mir tat alles weh und tränen standen uns in den Augen. Einige Minuten später....................... es klopfte an der Tür und eine Stimme sagte: "Macht mal sofort auf hier, Ihr Banausen". Die Stimme war mir sehr bekannt, es war Hansi der Bruder von meinem Freund der schon 23 Jahre alt war und uns schon manches mal bei einigen Problemen geholfen hatte. Tom machte die Tür auf und sagte: " Moin Hinie "."Was macht Ihr hier? Schon wieder Blödsinn am machen ?".Tom der Dussel erzählte Hansi von unserer Testreihe bei meinen Eltern im Garten in allen Einzelheiten .Ich dachte jetzt ist alles aus und ich würde den größten Ärger meines Lebens von meinen Eltern bekommen ,weil Hansi sicherlich petzen gehen würde. Hansi guckte uns mit falten über der Stirn an und grinste nach einer kleinen Weile. "Man seid Ihr doof ,da steht doch meine alte Mofa!    Ende Seite 11

Die könnt Ihr nehmen , also als Zündquelle." Wir verstanden irgendwie nicht was er uns damit sagen wollte, ich fragte nach. "Du Hansi , was sollen wir denn mit der ollen Mofa ? Außerdem ist die doch total platt." Und dann erklärte er :"so Jungs passt mal auf. Eigentlich hab Ihr schon alles richtig gemacht ,nur der Zünder war falsch. Ratet mal warum das Ding da vorne im Motor Zündkerze heißt? Genau zum zünden ." Hansi erklärte noch ein paar technische Sachen ,wie zum Beispiel eine Zündkerze funktioniert und was da alles so im Motor passiert. So richtig Interessierte mich das aber nicht. Da er aber beim Erklären ein Gewinde in unseren Deckel des Mayonnaiseeimers schnitt und zwar genau da wo wir schon das Loch für die Zündschur gebohrt hatten, hörte ich Ihm gespannt zu. Unser Eimer hatte nun ein Gewinde in dem genau die Zündkerze der Mofa rein passte. Nachdem Hansi noch irgendwas mit Gasentzündung erzählte, waren wir uns ganz sicher das unser Traum jetzt war wird. Dank Hansi. Leider musste ich nach Hause ,weil mich meine Mutter schon vor 10min gerufen hatte. Denn Ihr müsst wissen das meine Mutter immer gerufen hat wenn ich nach Hause kommen sollte ,ob Mittags oder Abends oder zu einem anderen Anlass. Sie hat mich einfach gerufen so laut Sie konnte und wenn Sie eins gut konnte dann rufen. Das hatten wir mal so ausgemacht weil ich immer meine Armbanduhr verloren habe. Einmal sogar in einem 450m entfernten Kornfeld konnte ich es vernehmen das meine Anwesenheit Zuhause erwünscht war.    Ende Seite 12

Ich verabschiedete mich von Tom und ging nachhause. Die ganze Nacht träumte ich von dem Superknall des Mayonnaiseneimers. Es war fast wie Weihnachten. Am nächsten Tag habe ich mich schon vor dem Aufstehen meiner Eltern angezogen. Es waren meine dreckigen Sachen vom Vortag die ich immer zum spielen anziehe. Mit diesen "Spielsachen" habe ich mich wieder ins Bett gelegt um möglichst schnell rüber gehen zu können zu Tom. Meine Mutter weckte mich immer bevor Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit fuhr und somit auch das Testgelände räumte. So konnte ich ohne Verzögerung gleich zu Tom rüber gehen. Hi ,hi ,hi . Wie gesagt geschah es auch. Ich bin gleich zu Tom rüber und klingelte ,wo seine Mutter öffnete und mich mit überraschtem Gesicht zum Frühstück einlud :"Guten Morgen Thomas ,ist es nicht ein bisschen früh? Ist ja noch nicht mal 8:00 Uhr. Bist Du aus dem Bett gefallen? Komm erst mal rein Frühstücken in weck in der Zwischenzeit schon mal Tom." An diesem Morgen hatte ich es wohl ein bisschen zu eilig gehabt. Aber egal wir hatten schließlich Großes vor.    Ende Seite 13

Einige Zeit später... Tom und ich gingen nun vom Frühstück frisch gestärkt in seinen Fahrradschuppen .Dort angekommen sagte Tom : "Du. Hansi hat mir gestern Abend noch beim füllen des Eimers geholfen. Unser Schwarzpulver war doch leer! Doch Hansi hat sich was einfallen lassen." " Und was habt Ihr in den Eimer jetzt rein gemacht?" fragte ich ganz erstaunt." Alles was wir hier so an brennbaren Flüssigkeiten so gefunden haben. Ganz zum Schluss hat er eine Konservendose mit dem Zeug da aus dem Kanister gefüllt und auch in den Eimer gegossen." Irgendwie war ich total beleidigt, denn der Deckel war schon auf dem Eimer und die Zündkerze der Mofa war auch schon eingeschraubt. Ich kontrollierte noch einmal den Spanner zum verriegeln des Deckels. "Ach, und das soll funktionieren ? "blubberte ich in den Fahrradschuppen rein. Tom meinte das es doch egal sei ob es geht oder nicht ,wir testen doch sowieso nur. Und wenn es nicht geht bauen wir eben etwas anderes. Wir drehten den Zündkerzenstecker von dem Kabel am Motorblock der Mofa ab und bauten uns ein Zündkerzenverlängerungskabel. Dazu benutzten wir das 30m langen Lautsprecherkabels meines Vaters ,der zum Glück gestern Abend keine Musik hören wollte.    Ende Seite 14

Ich schob also das Kettcar mit Mayonnaiseneimer einschließlich Zubehör auf unser Testgelände. Tom schob die Mofa und ein paar Kleinteile. Diesmal hatten wir ein sehr mulmiges Gefühl bei der Sache und beschlossen die Mofa doch lieber noch weiter an die Garage heran zu stellen, man kann ja nie wissen. Tom buddelte wie immer das Loch für den Mayonnaiseneimer und ich verlegte das Kabel. Danach schloss ich es selber an beiden Seiten an. Das mit dem Kabel hab ich nämlich lieber selbst gemacht weil ich es doch noch für die Lautsprecher brauchte. Ich wollte das Kabel ja erfolgreichem Test wieder an die Lautsprecher anschließen. Der Abstand zwischen Mofa und Eimer war nun so groß ,das dass Kabel zwischen Mofa und Eimer stramm gespannt war. Das heißt nicht das wir Angst hatten ,aber unserer Meinung nach war das Kabel irgendwie zu kurz. Tom :" Lass uns den Eimer noch tiefer einbuddeln. So das der Eimer komplett verschwunden unter der Erde ist. Und vielleicht den Acker ein bisschen glatt haken damit man den kleinen Erdhaufen über dem Eimer nicht mehr sieh. Wenn`s wieder nicht geht brauchen wir nur das Kabel abmachen und können den Eimer dann morgen ausbuddeln."    Ende Seite 15

Das war wirklich eine Gute Idee. Es hat mich sowieso schon richtig nervös gemacht ,wie es im Garten aussah. Nicht auszudenken was ich für Ärger bekommen hätte wenn da ein Erdhaufen im Acker liegt und meine Eltern würden das sehen. Die Vorbereitungen waren abgeschlossen. Die Mofa stand so das man Richtung Testgelände gucken konnte. Da ich mich mit Mofas nicht auskannte und mich auch nicht blamieren wollte, habe ich Tom vorgeschickt die Zündkerze in Betrieb zu nehmen. "Achtung, Achtung in wenigen Sekunden startet der Test Nummer Zwei, bitte verlassen Sie die Gefahrenzone", rief ich laut und musste mir das Lachen verkneifen. Tom schaltete an der Mofa die Zündung ein. "Kann los geh`n" ,meinte er. Ich rannte schnell hinter dir Tür mit dem Sehschlitz und rief ihm zu:"O.K. dann leg mal los." Er stellte sich links neben die Mofa ,stellte das linke Pedal nach oben als wollte er den Motor anwerfen und drückte mit seinem rechten Bein unter vollem Körpereinsatz, das Pedal herunter.    Ende Seite 16

Das Pedal hatte sich kaum bewegt da gab es auch schon einen riesigen Knall. Tom und ich erstarrten und wurden ganz blass um die Nase herum..................

Na,Ist es bis hier Spannend? Dann fragen Sie bitte nach dem Rest der Geschichte. Es ist Kostenlos!!!!

Auch wenn Sie einen Fehler gefunden oder eine Anregung haben möchte ich Sie bitten mir eine Mail mit Betreff zu schicken.Ich bin für jede Hilfe und auch Kritik sehr dankbar.



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 Mayonnaiseneimer ist © von Thomas Lührsen. Grundsätzlich muss beim Urheber bzw. Rechtsinhaber eine Einwilligung zur Nutzung des urheberrechtlich geschützten Werkes eingeholt werden. 
 
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